Knorpelregeneration - Stammzellen

Bisherige Methode:
Knorpelzüchtung im Labor

Die bisher erfolgreichste Methode der "Knorpelzüchtung" im Labor  (Autologe Chondrocytentransplantation) hat den Nachteil, dass 2 Operationen erforderlich sind:

  1. Arthroskopische Entnahme von Knorpelstücken, die dann im Labor weiter verarbeitet werden und auf eine Trägersubstanz angelagert werden, die dann 
  2. mittels Gelenks-eröffnender Operation über den Knochen-Knorpeldefekt befestigt werden.

Besonders bei sportlich aktiven Menschen und bei Patienten mit schwerer körperlicher Arbeit wie z.B. auch Bauern ist die Erhaltung des eigenen Gelenks trotz guter Ergebnisse der Kunstgelenke ein Vorteil. Diese Knorpelaufbaumethode wurde durch die Stammzellentherapie entscheidend verbessert und vereinfacht.

METHODE
Bei mäßigen Knochen-Knorpel Defekten eines Gelenks (Besonders  Kniegelenk und Sprunggelenk, aber auch bei anderen Gelenken möglich) wird bei einer Arthroskopie  die Knorpel- Knochen Grenzfläche angebohrt und so zur Regeneration angeregt. Dieses Verfahren ist bereits seit Jahrzehnten in Verwendung aber nur für kleinere Defekte Erfolg versprechend.

Die neuen Methoden des Knorpelwachstums

Stammzellen-Gewinnung (aus dem Beckenkamm)

Es ist nur eine Arthroskopie erforderlich, bei der die Knochen-Knorpelbohrung durchgeführt wird. Bei der Nachbehandlung wird (1 und 2 Wochen nach der Arthroskopie aus dem Beckenkamm Knochenmark aspiriert, das dann zur Gewinnung der körpereigenen Stammzellen zentrifugiert und anschließend in das operierte Gelenk injiziert wird.

Diese Methode ist daher für den Patienten viel weniger belastend und zeitraubend. Durch das rein arthoskopische Verfahren ist auch die Komplikationsmöglichkeit minimiert. Bei schweren Achsdeformitäten (X oder O- Bein) können diese in der selben Narkose korrigiert werden. Alle eventuellen Rückzugsoperationen (zum Beispiel eine spätere Endoprothese) sind problemlos möglich.

Postoperativ nach der Pridiebohrung Injektion von Wachstumsfaktoren aus dem Blut des Patienten (ACP) in das Gelenk.

Außerdem entsteht ohne zusätzliche Verfahren nur Ersatzknorpel und nicht der hochwertige hyaline Knorpel. Die Stammzellen setzen sich besonders an den Bohrlöchern an. Sie bilden unter Bewegung ohne Belastung (Motorschiene) durch mehr als 1 Jahr neuen meist hyalinen Knorpel. Die Stammzellen werden mit Punktion des Beckenkamms in Lokalanästhesie gewonnen. Es kommt dann auf die Größe und Tiefe des Knorpeldefekts an ob dieses Verfahren oder die Knorpelzüchtung im Labor und anschließende Transplantation geeigneter sind. Besonders geeignet ist das Verfahren für Knochen-Knorpeldefekte auch alleinige Knorpeldefekte des Gelenks zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen.

Die bisherigen Erfolge werden anhand des Beispiels des Chefkochs eines berühmten Gourmet Restaurants (Pedros Landhaus in Kasten bei Böheimkirchen) erläutert. Der Patient konnte vor der OP kaum mehr Stiegen steigen oder auf eine Stufe oder Stuhl hinaufsteigen. Nunmehr ist dies wieder möglich und er kann seinen erfolgreichen Beruf wieder ausüben.

Die derzeit am wenigsten belastende und erfolgreichste Methode:
Stammzellentherapie zur Knorpelregeneration aus dem Bauchfett

Bei mäßigen Knorpelschäden erzielen wir mit einer Arthroskopie (Gelenksspiegelung, Knopflochchirurgie) mit Anfrischung des geschädigten Knorpels (Knorpelbohrung) und Stammzellengewinnung durch absaugen von Bauchfett mit einer Punktionskanüle, intraoperative Aufbereitung und Injektion in das Gelenk gute Erfolge. Eignet sich für Knie, Sprunggelenk, Schulter, etc.

Patientin. 75 j, degenerative Knorpelschäden des Kniegelenks Arthroskopie mit Knorpelanfrischung, Absaugung von Bauchfett zur Stammzellengewinnung - zum VIDEO

Dr. Rudolf Widhalm

Medizinalrat Primarius i.R.

Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Zusatzfächer: Rheumatologie und Sportorthopädie

EM. Vorstand der Abteilung für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie des Landesklinikums St. Pölten

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